Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum GDS

Wie und wann sind sie entstanden?
Die Luftverkehrsbranche hat in den 1960er Jahren das erste GDS entwickelt, um die Flugpläne, Verfügbarkeiten und Preise verfolgen zu können. Die GDS gehörten zu den ersten E-Commerce-Unternehmen weltweit und haben den B2B-E-Commerce bereits Mitte der 1970er Jahre ermöglicht, als SABRE (Eigentum der American Airlines) und Apollo (United) mit der Installation ihrer eigenen internen Buchungssysteme in Reisebüros begannen.

Zuvor verbrachten Reisebüros unverhältnismäßig viel Zeit mit der Eingabe der Buchungen, Preislisten und Routen, die sie den gedruckten Preislisten der Fluggesellschaften entnahmen. Die Fluggesellschaften erkannten, dass durch eine Automatisierung des Buchungsprozesses für Reisebüros deren Produktivität gesteigert werden könnte und sie somit zu einer Erweiterung ihres Verkaufsteams würden. Es sind genau diese anfänglichen GDS, die heute die Grundlage für das Online-Vertriebssystem für Reisen bilden.

Die derzeit wichtigsten GDS sind:

  • Amadeus
  • Galileo
  • Sabre
  • Worldspan und Dhisco (zuvor unter Pegasus bekannt)

Was sind sie?

Ein GDS ist ein anderer Vertriebskanal, von dem ein Hotel, zusätzlich zu den über die Hotel-Webseite oder über Online-Reisevermittler erhaltenen Buchungen, Zimmerreservierungen erhalten kann. Der Unterschied besteht darin, dass es sich bei den Personen am anderen Ende der GDS um Mitarbeiter von Reisebüros, Konsortien und großen Unternehmen handelt und nicht um das allgemeine Publikum wie bei anderen Kanälen.

Obwohl jede Art von Hotel an die GDS angebunden werden kann, ist der Kanal am besten für Business-Hotels mit Premium-Lage, wie z. B. große Städte mit Flughäfen, in denen viele große Unternehmen, Messegelände und Veranstaltungen und somit viele Geschäftskunden zu finden sind, geeignet. In der Tat betreffen Buchungen über GDS meistens Einzelzimmer, Kurzaufenthalte mit einem engen Buchungsspielraum und häufig mehrere Zimmer.

Wie funktionieren sie?

Seitens der Benutzer erfordert das System eine Schulung. Reisevermittler müssen die Sprache des GDS-Systems erlernen, um Hotel suchen durchführen und die Ergebnisse verstehen zu können.

Um Ihnen einen Eindruck zu geben, ist nachfolgend die Benutzeroberfläche auf der Seite des Reisebüros abgebildet:

Beispiel 1

In diesem Beispiel werden die Ergebnisse einer Verfügbarkeitssuche in der Nähe eines „Bezugspunktes“ angezeigt. Das Reisebüro sucht hier nach einem Hotel in der Nähe einer bestimmten Sehenswürdigkeit. In diesem Fall handelt es sich um die Tower Bridge in London. Die Ergebnisse werden in Abhängigkeit von der Entfernung zu der Sehenswürdigkeit aufgelistet. Die Distanz ist in der Spalte DI angegeben.

Vertical Booking - GDS

Beispiel 2

Diese Bildschirmanzeige gibt die Ergebnisse einer Verfügbarkeitssuche für ein bestimmtes Hotel wieder. Sie können hier den Preis für die erste Nacht, den Gesamtpreis für den Aufenthalt inklusive Steuern, die Bezeichnung des Preises, die technische Beschreibung des Zimmers, die Ausstattung und die Kommission des Reisebüros sehen.

Vertical Booking - GDS

Auf der Seite des Hoteliers integriert Vertical Booking die GDS-Anbindung in das CRS, weshalb die Preise und Verfügbarkeiten im GDS gemeinsam mit allen ihren anderen Kanälen aktualisiert werden. Bei der Einrichtung ist in jedem Fall eine technische Herangehensweise erforderlich. Wenn hier Fehler gemachte werden, wird Ihr Hotel in den gewünschten Suchergebnissen nicht enthalten sein. Vertical Booking bietet jedoch Beratung an, und hilft Hotels dabei, ihren technischen Ansatz und die Marketingstrategien für den GDS-Vertrieb zu optimieren.

Welche Möglichkeiten eröffnen sich für den Hotelier?

Die GDS stellen einen exklusiven Kanal dar, d. h. es besteht keine andere Möglichkeit, um auf diesen spezifischen und einträglichen Kundenstamm zugreifen zu können. Der GDS-Vertrieb ist in vielen Hotels für einen bedeutenden Anteil der Verkäufe und Gewinne verantwortlich.

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